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Wobei kann Alexander-Technik hilfreich sein?

Die Alexander-Technik kann in praktisch allen Lebensbereichen hilfreich sein – im Alltag, im Beruf, beim Musizieren, beim Sport, in Schwangerschaft und Alter.

Hier finden Sie einen Überblick darüber, wo sie eingesetzt wird und wie sie zu mehr Leichtigkeit, Beweglichkeit und einem bewussteren Umgang mit Belastungen beitragen kann.

Alltag

Alltag

Sitzen, Stehen, Gehen, Liegen… Den größten Teil eines normalen Tages verbringen wir im Sitzen, Stehen, Gehen und Liegen. Nicht immer fallen uns diese alltäglichen Haltungen und Bewegungen leicht. In der Alexander-Technik erlernen wir, unsere belastenden Gewohnheitsmuster bewusst wahrzunehmen, innezuhalten und uns gedanklich neu zu orientieren. Wir legen Reaktionsautomatismen ab und entscheiden uns für koordinierte, harmonische Bewegungsabläufe.

Bei vielen Alltagstätigkeiten, wie Bücken, Putzen, Schrauben, Ziehen, Heben, Tragen, Greifen, strengen wir uns zu sehr an, vergeuden Muskelkraft und bringen uns aus der Balance. Durch das Wiedererlernen der natürlichen Körperkoordination lassen sich unnötiger Kraftaufwand, Verspannungen, Muskel- und Gelenkschmerzen vermeiden. Wir lösen uns aus starren Haltungen, unser Körper wird elastischer und zugleich kraftvoller, Bewegungen werden ökonomischer und leichter. Alltägliche Arbeiten lassen sich mühelos ausführen.

Beruf und persönliche Entwicklung

Beruf und persönliche Entwicklung

Ob wir viel sitzen, stehen oder tragen müssen, unser Arbeitsplatz vor einem Bildschirm oder am Steuer ist, ob wir ständig wiederkehrende Handgriffe machen oder uns dauernd auf Neues einstellen müssen, ob wir Gespräche führen oder etwas präsentieren – Alexander-Technik hilft in vielen beruflichen Situationen. Sie unterstützt uns, mit unseren Kräften zu haushalten und nicht unnötig zu ermüden, berufsbedingten Beschwerden vorzubeugen und unseren Aufgaben wach und leistungsfähig nachzugehen.

Beispiel: Computerarbeit

Die Arbeit am Computer ist anstrengend, weil wir unser Sehen oft stundenlang auf eine Bildschirmfläche ausrichten und unsere Hände und Arme in einem kleinen Raum auf der Tastatur oder mit der Maus bewegen. Selbst wenn wir optimal angepasste Büromöbel nutzen, verlassen wir den Arbeitsplatz oft mit steifem Nacken, Rücken- und Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden.
Konzentriertes Arbeiten führt oft zu körperlicher und psychischer Anspannung, unser Atem wird unregelmäßig und flach. In der Alexander-Technik geht es vorrangig darum, eine Tätigkeit so auszuüben, dass sie uns weder übermäßig anstrengt noch Beschwerden und vorzeitige Erschöpfung verursacht. Sie lehrt uns, nicht unbewusst und automatisch zu reagieren, sondern vermittelt Möglichkeiten einer mentalen Selbstorientierung.

Beispiel: Präsentieren

Die Präsentation vor einer Gruppe ist im Beruf oft erforderlich. Und für viele Menschen eine große, angstbesetzte Belastung, die sich beim Sprechen und in der Körperhaltung ausdrückt.
Alexander-Technik hilft uns, mit Angst und Lampenfieber umzugehen. Wir lernen, Pausen beim Sprechen einzulegen, uns beim Atmen nicht selbst zu behindern und das, was wir mitteilen möchten, klar und deutlich, lebendig und abwechslungsreich vorzubringen. Wir lernen, so zu stehen, zu sitzen und uns zu bewegen, dass wir in Kontakt mit uns selbst bleiben sowie eine präsente Beziehung zu den Zuhörern aufbauen und erhalten. Und dabei natürlich und entspannt bleiben.

Alexander-Technik am Arbeitsplatz

Viele AT-Lehrer*innen kommen auch gerne an Ihren Arbeitsplatz, um die Methode im direkten Zusammenhang mit den beruflichen Anforderungen zu unterrichten. So lassen sich spezifische Bedürfnisse und Gegebenheiten einbeziehen und ein günstiger Umgang mit den jeweiligen körperlichen und mentalen Anforderungen erlernen. Alexander-Technik fördert somit Gesundheit und Prävention am Arbeitsplatz.

Studie „Alexander-Technik als Mittel des Selbstmanagements für Berufstätige zur Vorbeugung gegen Störungen im Bereich des Bewegungsapparates“

Gesundheit & Prävention

Gesundheit & Prävention

Eine gute Koordination, die Körper und Geist integriert, fördert nicht nur die natürliche Aufrichtung im Stehen, Gehen oder Sitzen, sondern harmonisiert gleichzeitig den gesamten Muskeltonus. Sie schont die Gelenke, fördert Kreislauf und Atmung, Verdauung und viele vegetative Körperfunktionen. Die Lernenden erfahren zudem psychisches Wohlbefinden, emotionale Ausgeglichenheit und mentale Klarheit.

Zusammenhang von Körperkoordination und Gesundheit

Unsere Körperkoordination und -aufrichtung beeinflusst somit unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Wenn wir eingesunken, überstreckt oder verspannt durch den Tag gehen, leiden auch unsere inneren Organe, die Herz-Kreislauf-Funktion, der Atem oder Sprechfähigkeit. Im Laufe der Zeit können unterschiedlichste Beschwerden entstehen. In der Alexander-Technik lernen wir, wie wir uns mühelos aufrichten und so unseren inneren Organen den Raum und die Ruhe geben, die sie für eine ungestörte Ausführung ihrer Aufgaben benötigen.

Ein freier Atem als Quelle von Vitalität

Wenn freies Atmen nicht mehr möglich ist, geht das immer mit einem Verlust an Vitalität einher. Alexander-Technik ermöglicht uns, unseren natürlichen Atem wiederzufinden. Dies geschieht nicht durch Regulieren und aktives Tun, sondern durch eine harmonische Körperkoordination und das Ablegen ungünstiger Gewohnheiten

Wissenschaftliche Forschungen belegen die Wirksamkeit von Alexander-Technik bei unterschiedlichen Krankheitsbildern:

2008 wurde im British Medical Journal eine evidenzbasierte Universitätsstudie veröffentlicht, die zeigt, dass das Erlernen der Alexander-Technik bei chronischen Rückenschmerzen zu einer signifikanten und nachhaltigen Verbesserung führt. zur Studie

Auch Menschen mit Morbus Parkinson verhilft die Alexander-Technik zu einem besseren Bewegungsverhalten, verminderten Tremor und muskulärer Steifheit. zur Studie

Bei Multipler Sklerose, bei Unfallfolgen, angeborenen Abweichungen des Skeletts oder anderen Behinderungen, bei Nacken- und Schulterschmerzen kann die Alexander-Technik helfen, einschränkende Schon- und Fehlhaltungen zu vermeiden. Alexander-Technik ist eine komplementäre Methode. Sie kann Grunderkrankungen nicht heilen, aber die Beweglichkeit und das Allgemeinbefinden verbessern und so den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Alexander-Technik in der Prävention

Die Alexander-Technik eignet sich zur Prävention von zahlreichen körperlichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen, die durch ungünstigen Gebrauch des Bewegungssystems und durch chronische Stressreaktionen hervorgerufen werden, wie u.a. Rücken-, Schulter- und Nackenbeschwerden, Tennis- und Mausarm, Gelenk- und Spannungsschmerzen, chronische Unruhe und Erschöpfung.

Musik und darstellende Künste

Musik und darstellende Künste

Der ATVD ist mit einigen anderen Verbänden rund um das Thema Musik und Kunst vernetzt.

Insbesondere Musiker*innen und darstellende Künstler*innen profitieren von der Alexander-Technik. Sie lernen freier zu sprechen, zu singen, ihre Bühnenangst abzubauen und ihre Präsenz zu stärken.

Weiter unten auf der Seite finden sich Hinweise, wie sich Musiker*innen in bestimmten Fällen die Kosten für Alexander-Unterricht erstatten lassen können.

Gesang

Bestimmte Vorstellungen, die wir von Bewegungskoordination, Atmung und Lautbildung haben, können unsere natürliche Stimme, Körperresonanz und Musikalität behindern. Ungünstige Gewohnheiten führen oft zur Verbildung bis hin zum Versagen der Stimme. Durch Alexander-Technik finden gesangsbegeisterte Menschen neuen Zugang zu ihrer Aufrichtung, ihrem Atemfluss und zur Erhaltung und Entfaltung ihrer Stimme.

Instrumentalmusik

Menschen, die ein Musikinstrument spielen, sehen sich meist hohen Anforderungen gegenüber, ihr Instrument entsprechend zum Klingen zu bringen. Das Spielen einer Geige oder Gitarre etwa ist vom Körpergebrauch her asymmetrisch und verleitet Spielende dazu, ihre Balance zu verlieren und sich zu verspannen. Körperliche Beschwerden sind häufig die Folge. Auch beim Spielen eines Blasinstruments können sich die Musizierenden Reaktionsmuster angewöhnen, die das freie Spielen behindern. Vorstellungen vom Atmen, die im Widerspruch zur Physiologie stehen, führen oft zu übermäßiger Anspannung, Steifigkeit und Luftmangel.

Mit der Alexander-Technik lernen Instrumentalmusiker*innen, ihren Körper so zu gebrauchen, dass sie auch bei instrumentenbedingten Asymmetrien ein ausgeglichenes Stehen oder Sitzen finden und ihre Arme und Hände frei und fließend bewegen können. Spieler*innen von Blasinstrumenten lernen, sich selbst so zu koordinieren, dass sie jederzeit genügend Atemluft zur Verfügung haben. Die körperliche Belastung wird spürbar reduziert, das gesamte Ausdruckspotenzial kann ausgeschöpft werden.

An vielen Musikhochschulen in Deutschland gehört die Alexander-Technik zum Lehrplan.

Tanz

Der Tanz, ob als professionelle Bühnenkunst oder Freizeitaktivität, eröffnet Räume, Kontakt und Wechselspiele. Er verlangt von den Tanzenden eine starke körperliche Präsenz. Leicht können sich dabei Gewohnheiten einschleichen, die die Bewegungsfähigkeit vermindern oder einschränken. Durch die Alexander-Technik erlernen Tänzer, auch bei kunst- und kraftvollen Bewegungen ganz bei sich selbst zu bleiben und ihre Bewegungspotenziale zu entfalten. Sie erfahren mehr Durchlässigkeit, Leichtfüßigkeit und Geschmeidigkeit. Gleichzeitig unterstützt sie die Technik, ihre Gelenke nicht unnötig zu belasten und Verletzungsrisiken vorzubeugen. Das Bewegungsrepertoire wird auf natürliche Art und Weise erweitert und die Ausdruckskraft vertieft.

Schauspiel

Schauspieler bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen körperlicher Ausdruckskraft und emotionaler Tiefe. Oft schleichen sich unbewusste Bewegungsmuster und stimmliche Anspannung ein, die die Verkörperung und das überzeugende Spielen einer Rolle verhindern. Die Alexander-Technik ermöglicht Schauspielern die Möglichkeit, ihre Rollen mit Leichtigkeit und Präsenz auf der Bühne zu verkörpern. Sie lernen, unnötige Spannungen loszulassen,was einen positiven Effekt bei Menschen mit Bühnenangst hat. Sie können ihre Stimme freier und klangvoller nutzen. Es entfaltet sich ein Ausdruck, der authentisch und kraftvoll ist, während die Technik zugleich eine nachhaltige Arbeitsweise fördert, die vor Erschöpfung, Überanstrengung und Verletzungen schützt.

Erstattung von Alexander-Technik Stunden durch Versorgungswerke

Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen in Deutschland erstatten nach unserem aktuellen Wissensstand Alexander-Technik Stunden nicht. Dagegen gibt es insbesondere für Musiker und Künstler zwei Möglichkeiten, Alexander-Technik Unterricht bezuschussen zu lassen.

1. Bayerische Versorgungsanstalt deutscher Bühnen

Es besteht für Musiker der deutschen Bühnen eine Pflichtversicherung. Wenn sie körperliche Probleme haben, die möglicherweise die Berufstätigkeit behindern, können Sie über ein ärztliches Attest einen Heilkostenzuschuss von der Versorgungsanstalt bekommen. Es werden bis zu 24 Stunden Alexander-Technik Unterricht bezahlt. Wichtig ist, dass ein Arzt das Attest ausstellt und es um das Thema Berufsunfähgigkeit geht. Siehe auch auf der Homepage bei “Orchesterversorgung” unter “Freiwillige Leistungen, Zuschüsse zu Heilkosten”. https://www.orchesterversorgung.de/Versicherung-und-Versorgung/Leistungen

 

Aus der Broschüre: “Zuschussfähig sind medizinische oder therapeutische Behandlungen zur gezielten berufsfördernden Rehabilitation. Bezuschusst werden nur medizinisch eingeführte Therapien, d. s. vor allem Therapien, die von der privaten Krankenversicherung als erstattungsfähig angesehen werden, wie z. B. Akupunktur, Alexander-Technik, (extrakorporale) Stoßwellentherapie, hyperbare Sauerstofftherapie, Osteopathie, Hörkuren oder andere orthopädische Therapien. Nicht zuschussfähig sind allgemeine Maßnahmen zur Prävention oder zur Steigerung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit.”

Und hier den Antrag selbst:

https://www.buehnenversorgung.de/Portals/4/Media/Dokumente/Nebenleistung/Antrag_Heilkostenzuschuss.pdf?ver=12:40:29.18.05.2022

2. Verwertungsgesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten:

https://gvl.de/

Künstler, Musiker, Sprecher ua. können kostenlos Mitglieder bei der GVL werden. Jedes Jahr können sie Zuschüsse für Sozialleistungen beantragen, darunter fallen auch Alexander-Technik Stunden. In diesem Fall ist kein ärztliches Attest notwendig. Das Mitglied muss nur einen Kostenplan, erstellt von einem Alexander-Technik Lehrenden vor Beginn der Stunden einreichen und erhält dann möglicherweise einen Zuschuss für die geplanten, z.B 10 Stunden.

 

Workshop für Orchestermusiker*innen

Gruppen-Workshops geben ebenfalls Einblicke, wie mithilfe der Alexander-Technik die körperliche Belastung zugunsten des künstlerischen Ausdrucks reduziert werden kann. Immer wieder bieten die ATVD-Mitglieder Workshops mit Orchestermusiker*innen an – z.B. anlässlich des „Tag der Rückengesundheit“ am 15. März 2023: Hier fanden bundesweit Alexander-Technik-Workshops mit Orchestermusiker*innen statt, unter anderem in München, Trier und Krefeld.
(Fotos: Susanne Troll Fotographie 2024)
Schwangerschaft & Kinder

Schwangerschaft & Kinder

Die körperlichen Veränderungen während einer Schwangerschaft führen häufig zu Rücken- und Hüftproblemen, meist treten sie im letzten Schwangerschaftsdrittel auf und melden sich oft im unteren Lendenwirbelbereich. Manchmal strahlen sie auch in die Beine aus. Die Bewegungen werden mühevoller und häufig kämpfen Schwangere auch mit Atembeschwerden.

Auch nach der Geburt ist der Alltag anspruchsvoll: Heben, tragen, bücken, stressige Nächte und Multitasking – da kommt es sehr schnell zu Überforderung, zu Verspannungen und insbesondere Rückenproblemen.

Alexander-Technik lehrt Frauen, trotz der besonderen Bedingungen der Schwangerschaft und einem Alltag mit kleinen Kindern, in Balance, beweglich und koordiniert zu bleiben. Und damit Schmerzen zu vermeiden.

Senior*innen

Senior*innen

Fit und beweglich im Alter… Muskeln bilden sich zurück, Gelenke versteifen, das Gleichgewicht wird zum Problem: Diese natürlichen Alters- und Abnutzungserscheinungen werden oft fraglos hingenommen und führen bei vielen Senioren dazu, inaktiv zu werden. Das Vertrauen in die körperlichen Fähigkeiten geht verloren. Dabei ist Beweglichkeit gerade im fortgeschrittenen Alter Voraussetzung, um ein autonomes, selbstbestimmtes Leben zu führen und die Lebensqualität zu erhalten oder auch wiederzuerlangen.

Die Alexander-Technik, kann bis ins hohe Alter gelernt und angewandt werden. Sie unterstützt nachhaltig die Bewegungskoordination und wirkt als präventive Maßnahme zur Schmerzvermeidung wie als Komplementärmethode in der Schmerztherapie. Sie kann wirkungsvoll dazu beitragen, sich auch noch im Alter fit zu fühlen und Freude an der Bewegung zu haben.

Sport und Fitness

Sport und Fitness

Verbesserung von Beweglichkeit und Koordination

Die Alexander-Technik verbessert die Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit. Sie verhilft Menschen bei Sport und Fitness zu mehr Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Geschicklichkeit. Läufer und Wanderer lernen, große Distanzen zurückzulegen, ohne ihre Gelenke zu schädigen. Reiter genießen ein neues Zusammenspiel mit ihrem Pferd. Radfahrer erleben mehr Leichtigkeit im Sattel. Schwimmer finden zu flüssigeren Bewegungen und leichterem Atmen, Golfer zu einem Spiel im „Flow“.

Lust auf Bewegung

Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist tägliche Bewegung wichtig. Jedoch hat die Art und die Weise, wie wir uns bewegen, großen Einfluss auf unsere Motivation. Wer entdeckt, mit welcher Leichtigkeit Bewegung möglich ist, wenn man nur ein wenig seine Ideen und Gewohnheiten verändert, empfindet wieder Freude an der Bewegung. Genau das vermittelt die Alexander-Technik.

Fahrradfahren

Die Bewegung auf dem Rad fördert die Gesundheit, und doch schmerzt am Ende einer Fahrt oft der Rücken, die Knie oder das Gesäß. Auch hier kommt es darauf an, wie wir unseren Körper beim Radfahren einsetzen. Ziehe ich den Kopf in den Nacken? Mit wieviel Kraft halte ich den Lenker? Wie belaste ich Hüft-, Knie- und Fußgelenke beim Treten? Mithilfe der Alexander-Technik lassen sich die Bewegungsqualität entscheidend verbessern, Fehlbelastungen und Schmerzen vermeiden.

Reiten

Damit das Reiten zu einem Genuss für Mensch und Pferd wird, hilft das Erlernen der Alexander-Technik. Aufmerksame Selbstbeobachtung, ruhiges Innehalten, freies Atmen und eine harmonische Körperkoordination und Aufrichtung als Ergebnis einer bewussten Selbststeuerung ermöglichen ein Zusammenwachsen von Reiter*in und Pferd. Ein stabiler Gleichgewichtssitz führt zu einem gemeinsamen, harmonischen Bewegungsfluss.

Yoga, Qigong oder Tai-Chi

Die Bewegungsübungen aus Yoga, Qigong oder Tai-Chi fördern den körperlichen Energiefluss und tragen zur Kräftigung, Entspannung und Belebung bei. Sind sie durch die Alexander-Technik angeleitet, verändert sich erheblich die Qualität der Bewegung. Die Atmung wird nicht erzwungen, die Bewegungsfolgen werden leichter und harmonischer.