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Forschung Historie

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Die Grundannahmen von F.M. Alexander (1869-1955) fanden theoretische Bestätigung durch die Arbeiten des Neurophysiologen C.H. Sherrington, der Anatomen R.A. Dart und G.E. Coghill und des Pharmakologen R. Magnus. Bekannte Persönlichkeiten haben sich öffentlich für die Alexander-Technik eingesetzt und auf ihre Bedeutung hingewiesen, so z.B. der Ethnologe und Nobelpreisträger für Medizin Nicolas Tinbergen.

In zahlreichen Untersuchungen erfolgte der experimentelle Nachweis der Wirksamkeit der Alexander-Technik.

F.M. Alexander
F.M. Alexander and
the Earl of Lytton 1939

Dr. W. Barlow bewies als erster durch seine Analyse von Photoreihen, wie die Alexander-Technik Haltungsschäden korrigieren kann. („Die Alexandertechnik“, Barlow 1933)

Prof. F.P. Jones führte mit Unterstützung des U.S. Health Service und der Carnegie Foundation ein siebenjähriges Versuchsprogramm am Institut für experimentelle Psychologie der Tufts Universität durch. Bestätigt wurde unter anderem, dass durch Alexander–Technik Unterricht Bewegungsabläufe mit geringerem muskulärem Aufwand ablaufen. Eine Abnahme der Spannung des Kopfwendemuskels (m. sternocleidomastoideus) und eine Zunahme der Höhe der zervikalen Bandscheiben. Untersuchungsmethoden waren: chronometrische Mehrfachphotographie der Bewegungsabläufe, Tonspektrographie und Angaben der Versuchspersonen über ihre Bewertung kinästhetischer Effekte. („Collected Writings on the Alexander Technique“, Jones 1997)

In jüngerer Zeit wurden diese Experimente unter verbesserten und zeitgemäßen Versuchsbedingungen von Prof. Finn Bojsen-Moller et al. an der Universität Kopenhagen wiederholt, ebenso von Dr. D. Garlick, School of Physilolgy and Phamacology, Univ. of New South Wales (Australien) und von Chris Stevens und Dr. Roger Soames, King College, Univ. London. In allen Versuchsreihen zeigten sich nach Unterweisung der Versuchspersonen mit den Alexander-Prinzipien signifikant positive Veränderungen physiologisch wichtiger Kerngrößen. Sie belegen, dass Muskelbewegungen effektiver und schneller werden, der Körperschwerpunkt sich nach hinten verlagert, die Körperlänge und Schulterbreite zunehmen und durch Stress bedingter Bluthochdruck wirksam gesenkt werden kann. (Stevens 1989 et al, Stevens 1995, Nielsen 1994)